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Kretschmer: Lockerungen «an Grenze dessen, was man tun darf»

20.04.2020 von

Foto: Michael Kretschmer (CDU) setzt sich einen Mundschutz auf. Foto: Peter Endig/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer glaubt, dass der Handlungsspielraum bei den geplanten Lockerungen der Corona-Beschränkungen ausgenutzt wurde. «Wir haben keinesfalls zu wenig gelockert. Was wir vereinbart haben, geht an die Grenze dessen, was man tun darf», sagte der CDU-Politiker der «Welt» (Montag).

Bund und Länder hatten sich am Mittwoch auf erste Lockerungen der Auflagen zur Eindämmung der Pandemie verständigt, etwa auf die Erlaubnis für kleinere Geschäfte, nach der coronabedingten Schließung wieder öffnen zu dürfen. Eine bundesweit einheitliche Strategie im Kampf gegen das Virus ist aber nicht absehbar.

«Unsere Waffe gegen die Pandemie ist unsere Disziplin. Die müssen wir aufrechterhalten, damit uns eine Tragödie wie in Italien erspart bleibt», sagte Kretschmer und lobte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) für ihr Krisenmanagement. Merkel sei es in der Krise gelungen, «Entscheidungen zu bündeln, zügig zu treffen und in der Bundesregierung einen Korpsgeist zu organisieren», erklärte er.

In Sachsen dürfen die Menschen von Montag an wieder in kleineren Geschäften sowie in Garten- und Baumärkten einkaufen. Dabei gilt eine Maskenpflicht im Einzelhandel sowie im öffentlichen Nahverkehr.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Michael Kretschmer (CDU) setzt sich einen Mundschutz auf. Foto: Peter Endig/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

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