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Grüne offen für Weiterführung der Impfzentren in Sachsen

Ein Mitarbeiter vom Impfzentrum hält eine Spritze mit dem Covid-19-Impfstoff in der Hand. Foto: Sina Schuldt/dpa/Symbolbild
Ein Mitarbeiter vom Impfzentrum hält eine Spritze mit dem Covid-19-Impfstoff in der Hand. Foto: Sina Schuldt/dpa/Symbolbild

In der Diskussion um die Zukunft der Impfzentren in Sachsen sind die Grünen offen für eine Weiterführung. In den Impfzentren werde eine richtig gute Arbeit geleistet, erklärte die Fraktionschefin im Landtag, Franziska Schubert, am Freitag. Wenn das Deutsche Rote Kreuz (DRK) als Betreiber einschätze, dass eine Verlängerung nötig sei, dann sei das ernst zu nehmen. Auch die Ankündigung von Biontech/Pfizer, die Zulassung eines Impfstoffs für Kinder ab zwölf Jahren beantragen zu wollen, verändere die Situation.

Die Landesregierung hatte am Dienstag mitgeteilt, dass die Zahl der Impfzentren reduziert werden soll. Derzeit gibt es 15 davon. Ab 1. Juli sollen nur noch die Einrichtungen in Chemnitz, Dresden und Leipzig offen bleiben. Mobile Impfteams sollen weiter eingesetzt werden. Sachsen will die Immunisierung mehr in die Hände der Hausärzte legen.

Das DRK hatte die Schließungspläne kritisiert. Dafür sei es noch zu früh. Auch die sächsische Linke hält den Betrieb von mehr als drei Impfzentren in Sachsen für notwendig. SPD-Generalsekretär Henning Hommann erklärte am Freitag, es müsse weiter so viel und so schnell wie möglich geimpft werden - «und zwar in den bewährten Impfzentren, mit mobilen Teams, bei Hausärzten und auch bei weiteren Ärzten».

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH