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GdP sieht Polizeieinsätze bei Corona-Kontrollen kritisch

Polizeibeamte kontrollieren die Einhaltung der Maskenpflicht. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild
Polizeibeamte kontrollieren die Einhaltung der Maskenpflicht. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

– Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) sieht den Einsatz von Bereitschaftspolizisten zur stärkeren Kontrolle der Corona-Maßnahmen kritisch. Die Beamten würden eigentlich für Aufgaben gebraucht, sagte GdP-Landeschef Hagen Husgen. Man unterstütze gern, falls das erforderlich sei. Doch dürfe das nicht zum Dauerzustand werden, betonte Husgen. Bei der Durchsetzung der Corona-Verordnung sieht Husgen vor allem die Kommunen mit ihren Ordnungsämtern und die Veranstalter in der Pflicht.

Er habe zudem Sorge, dass Menschen ihren Unmut über Entscheidungen der Politik an den Polizeibeamten auslassen. «Wir wissen, dass die Bevölkerung immer unruhiger wird und Einschränkungen immer weniger versteht. Deshalb haben wir immer häufiger mit einzelnen Bürgern zu tun, die auch handgreiflich werden», sagte der GdP-Landeschef.

Seit Montag gelten in Sachsen in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens strengere Regeln. Unter anderem wird Ungeimpften seitdem mit der 2G-Regel der Zugang zur Innengastronomie nicht gestattet. Die Landkreise und kreisfreien Städte sind dazu verpflichtet, täglich mindestens drei Kontrollteams im Einsatz zu haben. Diese sollen aus jeweils einem Mitarbeiter des Gesundheitsamtes, des Ordnungsamtes und der Polizei bestehen.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH