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Veröffentlicht mit publizer in Sachsen

Erzieher und Lehrer vorzeitig mit Astrazeneca impfen

Eine Klinik-Mitarbeiterin zieht den Covid-19 Impfstoff für eine Impfung auf eine Spritze. Foto: Sven Hoppe/dpa/Symbolbild
Eine Klinik-Mitarbeiterin zieht den Covid-19 Impfstoff für eine Impfung auf eine Spritze. Foto: Sven Hoppe/dpa/Symbolbild

Sachsen will sich beim Bund dafür einsetzen, dass Erzieher, Lehrer und Mitarbeiter des öffentlichen Gesundheitsdienstes schneller als geplant mit dem Corona-Impfstoff von Astrazeneca geimpft werden. «Mit diesem Wirkstoff können hervorragend schwere Covid-Erkrankungen verhindert werden. Dennoch stellen wir fest, dass es derzeit noch freie Impftermine für Astrazeneca gibt», teilte das Sozialministerium in Dresden am Mittwoch auf Anfrage mit: «Aus unserer Sicht darf es nicht sein, dass Impfstoff vorhanden ist, aber nicht verimpft wird.»

Das Vektor-basierte Astrazeneca-Mittel ist in der EU ein wichtiger Baustein in der Impfstrategie, da es vergleichsweise günstig ist und weniger hohe Anforderungen an Transport und Lagerung stellt als die Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna. Für den Weg hin zum Impfen in Arztpraxen ist das entscheidend. Es geht um Millionen Dosen, die bald in Deutschland zum Einsatz kommen sollen. Allerdings gibt es eine Debatte um die Wirksamkeit des Präparats. In mehreren Bundesländern wurden Impftermine deswegen abgesagt.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH