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Corona-Neuinfektionen in Sachsen nehmen weiter zu

Eine Laborantin sortiert Proben. Foto: Christophe Gateau/dpa/Symbolbild
Eine Laborantin sortiert Proben. Foto: Christophe Gateau/dpa/Symbolbild

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen binnen einer Woche pro 100.000 Einwohner steigt in Sachsen weiter. Das Robert Koch-Institut (RKI) wies am Samstag eine Inzidenz von 12,0 aus, nach 10,3 und 9,8 an den beiden Vortagen. Damit gehört der Freistaat zu den Bundesländern mit dem geringsten Infektionsgeschehen und liegt nach Thüringen (7,8) und Sachsen-Anhalt (9,5) weiter auf Platz drei. Seit Freitag kamen laut der Übersicht 114 Neuansteckungen und drei Todesfälle dazu. An Wochenenden wird allerdings weniger getestet und gemeldet.

Am höchsten ist die Inzidenz im Landkreis Leipzig mit 32,9, Tendenz steigend. Dort gelten bereits seit Freitag wieder schärfere Maßnahmen, da der Wert fünf Tage in Folge über der Grenze von 10 lag. Für die Landeshauptstadt Dresden ist zum fünften Mal in Folge mit 16,9 ein zweistelliger Wert ausgewiesen. Nach einer Woche Lockerung drohen damit ab Montag wieder Maskenpflicht beim Einkaufen und Kontaktbeschränkungen.

In der Stadt Leipzig ist das schon Realität, für sie wies das RKI aktuell eine Inzidenz von 14,8 aus - nach 12,0 am Vortag. Auch der Landkreis Mittelsachsen (10,2) und Chemnitz (12,6) sind zweistellig. Acht Regionen haben jeweils einen Wert unter 10, wobei der Landkreis Bautzen mit 6,0 das niedrigste Infektionsgeschehen hat.

Seit Pandemie-Beginn im März 2020 wurden laut RKI landesweit 287.482 Corona-Fälle gezählt und 10.148 Menschen starben an oder mit einer Infektion.

RKI Zahlen

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH