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Corona-Inzidenz steigt: Drei weitere Landkreise zweistellig

Ein Abstrich wird in einem Labor auf das Coronavirus untersucht. Foto: Oliver Berg/dpa/Symbolbild
Ein Abstrich wird in einem Labor auf das Coronavirus untersucht. Foto: Oliver Berg/dpa/Symbolbild

Trotz eines leichten Anstiegs liegt die sächsische Sieben-Tage-Inzidenz immer noch weit unter dem Bundesschnitt. Die Zahl der wöchentlichen Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag am Dienstag bei 12,2 (Vortag 10,5), wie das Robert Koch-Institut (RKI) mitteilte. Nur in Sachsen-Anhalt (10,5) und Thüringen (8,5) liegen die Werte niedriger. Bundesweit stieg die Zahl auf 37,4.

Auch im Landkreis Leipzig stieg die Inzidenz weiter und liegt mit 28,3 landesweit am höchsten. Chemnitz (11,0), Leipzig (16,5) und Dresden (16,3) verzeichnen ebenfalls steigende Zahlen. Zweistellig sind nun auch die Landkreise Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (11,8), Nordsachsen (11,6) und Zwickau (11,1). Liegt der Wert an fünf Tagen in Folge über der Marke von 10, können verschärfte Maßnahmen gelten.

Diese greifen von Mittwoch an etwa in Chemnitz. Es gilt wieder eine Maskenpflicht beim Einkaufen, zudem greifen Kontaktbeschränkungen: Maximal zehn Menschen dürfen sich treffen. Familienfeiern, Eheschließungen und Beerdigungen sind nur noch für bis zu 50 Personen zulässig, wobei Geimpfte und Genesene nicht mitzählen. In einigen Bereichen gilt auch wieder eine Testpflicht. Auch in Leipzig und Dresden wurden zuletzt schärfere Maßnahmen angeordnet.

Seit Montag kamen laut RKI in Sachsen 122 Neuansteckungen und zwei weitere Todesfälle in Verbindung mit dem Virus hinzu. Die Gesamtzahl der Corona-Fälle seit Pandemie-Beginn im März 2020 erhöhte sich auf 287.607 - und 10.150 Menschen starben bisher an oder mit einer Infektion.

RKI Zahlen

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH