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Corona-Inzidenz in Sachsen auf 442,3 gestiegen

Ein medizinischer Mitarbeiter führt einen Corona-Schnelltest durch. / Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
Ein medizinischer Mitarbeiter führt einen Corona-Schnelltest durch. / Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Bei der Corona-Wocheninzidenz in Sachsen hält der Trend nach oben an. Der Wert lag am Donnerstag bei 442,3 und stieg damit erneut im Vergleich zur Vorwoche (419,2). Im bundesweiten Vergleich hat der Freistaat laut der aktuellen Übersicht des Robert Koch-Instituts (RKI) weiterhin den zweitniedrigsten Wert nach Thüringen (341,4). Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen für Deutschland lag bei 720,4 (Vorwoche:690,6).

Die Inzidenz liefert jedoch kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus, vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen - in der Statistik zählen nur positive PCR-Tests.

Unter den 13 Regionen hat die Stadt Leipzig mit 715,3 nach wie vor die höchste Inzidenz vor dem Vogtlandkreis (521,2), der Landeshauptstadt Dresden (477) und Chemnitz (455). Am niedrigsten ist der Wert laut RKI derzeit mit 274,2 im Landkreis Görlitz.

Seit Beginn der Pandemie im März 2020 wurden nach RKI-Angaben landesweit inzwischen knapp 1,6 Millionen Infektionen registriert, bei rund vier Millionen Einwohnern. Die Statistik weist 15.639 Corona-Todesfälle aus.

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