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Corona-Inzidenz in Sachsen auf 419,2 gestiegen

Ein Passant trägt eine FFP2-Maske in der Hand. / Foto: Boris Roessler/dpa/Symbolbild
Ein Passant trägt eine FFP2-Maske in der Hand. / Foto: Boris Roessler/dpa/Symbolbild

Bei der Corona-Wocheninzidenz in Sachsen hält der Trend nach oben an. Der Wert lag am Donnerstag bei 419,2 und stieg damit erneut im Vergleich zur Vorwoche (391,9). Im bundesweiten Vergleich hat der Freistaat laut der aktuellen Übersicht des Robert Koch-Instituts (RKI) weiterhin den zweitniedrigsten Wert nach Thüringen (298,9). Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen für Deutschland lag bei 690,6.

Die Inzidenz liefert jedoch kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus, vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen - in der Statistik zählen nur positive PCR-Tests.

Unter den 13 Regionen hat die Stadt Leipzig mit 697,7 nach wie vor die höchste Inzidenz vor der Landeshauptstadt Dresden mit 477. Am niedrigsten ist der Wert laut RKI derzeit mit 264,2 im Erzgebirgskreis. Seit Beginn der Pandemie im März 2020 wurden nach RKI-Angaben landesweit inzwischen fast 1,58 Millionen Infektionen registriert, bei rund vier Millionen Einwohnern. Die Statistik weist mehr als 15.600 Corona-Todesfälle aus.

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