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Chemnitzer ist Dritter im Wettbewerb «Pfleger des Jahres»

Thomas Roßner, Altenpfleger, steht vor dem Seniorenheim «Marie-Juchacz-Haus». Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa
Thomas Roßner, Altenpfleger, steht vor dem Seniorenheim «Marie-Juchacz-Haus». Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Thomas Roßner aus Chemnitz zählt zu den vorbildlichsten Pflegekräften Deutschlands. Im Wettbewerb «Pfleger des Jahres» errang der 37 Jahre alte Quereinsteiger den dritten Platz, wie die Initiative Herz & Mut informierte. Der mit 2000 Euro dotierte Preis wurde ihm von einer Fachjury zugesprochen; vorgeschlagen waren den Angaben nach mehr als 2000 Menschen. Ausgezeichnet werden Pflegekräfte, die ihre Arbeit besonders vorbildlich ausüben; auch biografische Besonderheiten werden bei der Bewertung berücksichtigt.

Roßner ist erst mit Anfang 30 in die Pflege gewechselt und hat zuvor als Rechtsanwaltsfachangestellter gearbeitet. Zunächst qualifizierte er sich als Pflegehelfer, danach ließ er sich berufsbegleitend zur Pflegefachkraft ausbilden. Er arbeitet in einem Seniorenheim der Arbeiterwohlfahrt in Chemnitz.

«Es bedeutet sehr viel Mut, mit 30 Jahren einen komplett neuen beruflichen Weg einzuschlagen. Pflege braucht Menschen, die mutig sind, positiv denken und stets nach vorne schauen», begründete die Jury ihre Entscheidung. Daher sei Roßner ein Vorbild für andere.

Der Preis «Pfleger/Pflegerin des Jahres» wurde dieses Jahr zum fünften Mal vergeben. Neben Roßners dritten Platz gibt es zwei erste Preise. Sie gingen an Marie Sohn und Philipp Wiemann, die eine geriatrische Spezialstation in einem Krankenhaus in Berlin-Mitte leiten. Der Preis für die «Hebamme des Jahres» ging nach Niedersachsen an Alina Kremer aus Papenburg.

Wettbewerb "Pfleger/Pflegerin des Jahres"

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH