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Ab Sonntag strengere Corona-Regeln in Leipzig

Eine FFP2-Maske liegt auf einem Leuchttisch. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Illustration
Eine FFP2-Maske liegt auf einem Leuchttisch. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Illustration

Nachdem die Sieben-Tage-Inzidenz in Leipzig am Freitag am fünften Tag hintereinander den Wert von 35 überschritten hat, gelten dort ab Sonntag wieder strengere Corona-Regeln. Vielfach müssen die Anbieter von Dienstleistungen wieder die Kontaktdaten ihrer Kunden erfassen, wie die Stadt am Freitag mitteilte. Zudem wird in weiten Bereichen die 3G-Regel angewandt. Lediglich Geimpfte, Genesene oder Getestete dürfen Freizeit- und Kultureinrichtungen, Innenräumen der Gastronomie, Friseur- oder Kosmetiksalons, Hotels Diskotheken oder Bars betreten.

In Dresden gelten die schärferen Regeln bereits von Samstag an. Wer nicht geimpft oder nachweislich von einer Covid-19-Erkrankung genesen ist, darf dann zum Beispiel nicht ohne einen negativen Test Kindergärten oder Schulen betreten. Wer Kinder in die Einrichtungen bringt oder abholt, muss zwar keinen Test vorweisen, aber einen Mund-Nase-Schutz tragen.

Besonders in Alten- und Pflegeheimen, betreuten Wohngemeinschaften, Wohngruppen für Menschen mit Behinderungen, Krankenhäusern und Rehakliniken gelten strenge Regeln. Dort müssen das Personal, die Bewohner und Besucher FFP2-Masken tragen, für Geimpfte und Genesene reicht eine OP-Maske. Die Zahl der Besucher kann reguliert werden und es muss eine Kontaktnachverfolgung möglich sein. Ein tagesaktueller, negativer Corona-Test ist für ungeimpfte Besucher Pflicht.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH