Die Rettungshubschrauber des ADAC sind in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen im vergangenen Jahr seltener im Einsatz gewesen als im Jahr zuvor. Wie der Allgemeine Deutsche Automobil-Club am Dienstag mitteilte, wurden in Thüringen insgesamt 922 Einsätze gezählt (2022: 1190). In Sachsen-Anhalt waren es den Angaben nach 1001 Einsätze (2022: 1136). In Sachsen wurden 3987 Luftrettungen per ADAC-Hubschrauber gezählt (2022: 4544). Bundesweit sind die sogenannten Gelben Engel im vergangenen Jahr zu insgesamt 51 347 Notfällen abgehoben - im Schnitt mehr als 140 Mal am Tag.
In Sachsen entspricht die Zahl für 2023 den Angaben zufolge einem Durchschnitt von mehr als zehn Alarmierungen pro Tag. Die Hubschrauber starten dort von Leipzig und Zwickau aus. Bei fast jedem zehnten Patienten handelte es sich demnach um ein Kind oder Jugendlichen. Für Thüringen ist der Helikopter «Christoph 70» von Jena aus im Einsatz. Die häufigsten Gründe für seinen Einsatz waren demnach Verletzungen (37 Prozent), Notfälle des Herz-Kreislaufsystems (24 Prozent) sowie neurologische Notfälle (18 Prozent).