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Studie: In Sachsen fehlen Zehntausende Sozialwohnungen

Studie: In Sachsen fehlen Zehntausende Sozialwohnungen
In einem Hochhaus sind einige Fenster beleuchtet. / Foto: Christophe Gateau/dpa
Von: DieSachsen News

In Sachsen fehlen einer Studie zufolge Zehntausende Sozialwohnungen. Im Jahr 2022 habe es im Freistaat rund 12.500 Sozialwohnungen gegeben - benötigt würden allerdings rund 60.000. Das geht aus einer Berechnung hervor, die das Bündnis «Soziales Wohnen» am Dienstag in Berlin vorgestellt hat. Bundesweit fehlen demnach mehr als 910.000 Sozialwohnungen.

Die Zahl der Sozialwohnungen im Freistaat habe in den vergangen fünf Jahren nur leicht zugelegt. 2017 habe es 11.623 dieser Wohnungen gegeben, 2022 seien es 12.541 gewesen.

Die Studie kritisierte ein Ungleichgewicht zwischen der Förderung des Sozialwohnungsbaus und dem Geld, das bundesweit in die Unterkunftskosten für bedürftige Menschen gesteckt wird. Zuletzt seien jährlich nur rund 4 Milliarden Euro in den Sozialwohnungsbau geflossen. Die Unterkunftskosten hätten dagegen im vorigen Jahr die 20 Milliarden Euro überschritten. Dieses Verhältnis muss laut der Studie wieder ausgewogener werden.

Zum Bündnis «Soziales Wohnen» gehören Verbände wie der Mieterbund, die Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie und die IG BAU. Die Studie «Bauen und Wohnen 2024 in Deutschland» wurde vom Pestel-Institut in Hannover erstellt.

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