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Polizei verhindert Angriff auf Journalisten in Leipzig

Schriftzug «Polizei» auf der Motorhaube eines Funkstreifenwagens. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
Schriftzug «Polizei» auf der Motorhaube eines Funkstreifenwagens. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Bei einer Versammlung von Corona-Kritikern in Leipzig ist am Samstag ein Journalist angegangen worden. Beamte gingen dazwischen und verhinderten weitere Attacken, wie die Polizei am späten Abend in ihrer Einsatzbilanz des Tages mitteilte. Es sei ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter Körperverletzung eingeleitet worden.

Auf einem Twitter-Video ist zu sehen, wie zunächst eine Frau auf den Journalisten zugeht und seine Kamera mit den Händen abdeckt. Als Beamte sie auffordern, dies zu lassen, eilt ein schwarz gekleideter Mann herbei und bedroht ihn verbal. Die Beamten stoppen den Mann und ringen ihn schließlich zu Boden.

Dennoch zog die Direktion eine positive Bilanz des Einsatztages mit mehreren Versammlungen im Bereich der Stadt und den Landkreisen Leipzig und Nordsachsen, die mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei und Polizisten aus Berlin, Sachsen-Anhalt und Thüringen abgesichert wurden. Den Angaben nach waren etwa 1000 Beamte im Einsatz.

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Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH