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Wiedehopf-Bestand in der Oberlausitz erholt sich

Landschaftsökologe Marko Zischewski hält ein Wiedehopf-Küken in den Händen. Foto: Miriam Schönbach/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild
Landschaftsökologe Marko Zischewski hält ein Wiedehopf-Küken in den Händen. Foto: Miriam Schönbach/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild

Rund 15 Jahre nach Beginn des Nisthilfe-Programms für den Wiedehopf hat sich sein Bestand im Unesco-Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft nach Einschätzung von Experten erholt. «In den vergangenen Jahren waren die Temperaturen höher, es gibt hier ein besseres Nahrungsangebot», sagte der Landschaftsökologe und Mitarbeiter der Sächsischen Vogelschutzwarte, Marko Zischewski.

2020 zählten die Ornithologen im sandig-trockenen Brutgebiet der Tagebaufolgelandschaft zwischen Hoyerswerda und Bautzen knapp 20 Brutpaare und 43 ausgeflogene Jungvögel. Insgesamt stehen ihnen in der Region 45 künstliche Nisthilfen zur Verfügung.

Ein Aufruf zur Sichtung von Wiedehopfen im Frühjahr brachte zudem gut 200 Meldungen, die jetzt noch ausgewertet werden sollen. Das Hauptverbreitungsgebiet des Vogels ist das Nachbarbundesland Brandenburg, wo nach Angaben des dortigen Landesamtes für Umwelt mehr als die Hälfte des bundesweiten Bestandes brüten soll. Der Dachverband Deutscher Avifaunisten geht von 800 bis 950 Brutpaaren bundesweit aus. Der Wiedehopf gilt in Deutschland als gefährdet.

UNESCO-Biosphärenreservat

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH