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Monsterfisch am Dresdner Elbufer heißt «Erwin 23»

Eine Installation aus Holz und Stoff in der Form eines Fisches mit einem Schild «do not touch do not feed!» steht am Morgen am Elbufer. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Eine Installation aus Holz und Stoff in der Form eines Fisches mit einem Schild «do not touch do not feed!» steht am Morgen am Elbufer. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Der auf den Dresdner Elbwiesen «gestrandete» lila Monsterfisch aus Stoff und Holz heißt «Erwin 23» und ist ein Kunstobjekt. Kurz bevor ihn das derzeitige Hochwasser mitreißt, haben sich die Schöpfer der Konstruktion bei der Stadt gemeldet, sagte eine Rathaussprecherin am Freitag. Der Riesenfisch ist demnach ein Werk des Kollektivs HRB+C. Die Künstler wollen ihn nun selbst retten.

Die Stadtverwaltung fand die Überraschung «cool», weil sie die Menschen berührt, hieß es. Wegen der Ordnung aber hatte sie dessen Urheber gebeten, sich schnell zu melden. Denn auch ein «Erwin 23» braucht die behördliche Zustimmung für den Aufenthalt im Landschaftsschutzgebiet. Dabei war der Verwaltung klar, dass er kein Dauergast ist: «Und spätestens beim nächsten Hochwasser wird er zurück ins Meer schwimmen.»

«Erwin 23» aber soll auf dem Trockenen bleiben. «Da ist Eile geboten, sonst ist er schneller in seinem Element, als es den Künstlern lieb ist», sagte die Rathaussprecherin. «Wir danken ihm für die Freude, Überraschung und seinen Besuch.» Und sollte er doch noch auf die Reise elbabwärts gehen, «grüße er unsere Partnerstadt Hamburg».

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH