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Radschnellweg Halle-Leipzig geplant: Bund soll helfen

Bürgermeister Jung (Leipzig, l-r), Bergner (Schkeuditz), Wiegand (Halle) und Kunnig (Kabelsketal). Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa
Bürgermeister Jung (Leipzig, l-r), Bergner (Schkeuditz), Wiegand (Halle) und Kunnig (Kabelsketal). Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

Zwischen Halle und Leipzig soll ein etwa 36 Kilometer langer Radschnellweg entstehen. Ziel der geplanten «Fahrradautobahn» solle sein, in der gemeinsamen und zugleich länderübergreifenden Wirtschaftsregion ein umweltfreundliches Angebot für Pendler auf dem Weg zur Arbeit oder der Ausbildung zu unterbreiten, hieß es am Montag bei der Präsentation einer Machbarkeitsstudie. Diese wurde im Auftrag der Metropolregion Mitteldeutschland GmbH und der beiden Städte erstellt. Drei Varianten der Streckenführung wurden dabei aufgezeigt, die Kosten belaufen sich den Angaben zufolge je nach Strecke auf 35 bis 46 Millionen Euro.

Die Oberbürgermeister von Halle, Bernd Wiegand (parteilos) und von Leipzig, Burkhard Jung (SPD), appellierten insbesondere an den Bund, das Projekt finanziell zu unterstützen. Baubeginn sollte möglichst bald, etwa 2022 mit dem symbolischen ersten Spatenstich sein. Die Anbindung der Gewerbegebiete rund um den Flughafen Leipzig/Halle biete die Chance, tausende Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für den klimafreundlichen Umstieg auf das Fahrrad zu gewinnen. In der Automobil- und Logistikbranche arbeiten Tausende von Menschen aus der Region Halle-Leipzig, die als Metropolregion ein Netzwerk mit Kommunen und Unternehmen umfasst.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Bürgermeister Jung (Leipzig, l-r), Bergner (Schkeuditz), Wiegand (Halle) und Kunnig (Kabelsketal). Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa