Für den Strukturwandel nach dem beschlossenen Kohleausstieg im sächsischen Teil des Lausitzer Reviers sind am Mittwoch weitere Projekte ausgewählt worden. Es wurden 13 Vorhaben mit einem Gesamtvolumen in Höhe von 120 Millionen Euro positiv bewertet, wie die Vorsitzende des Regionalen Begleitausschusses (RBA), Birgit Weber (parteilos), nach der Sitzung des Gremiums in Weißwasser mitteilte.
«Die Mehrzahl der Projekte hatte dieses Mal ganz zentral die Menschen und einen lebenswerten Raum im Fokus. Damit wollen wir erreichen, dass die Menschen in den Regionen gehalten werden oder bestenfalls sogar zurückkehren», betonte Weber. Den Zuschlag erhielten Vorhaben im Tourismus, der Forschungs- und der wirtschaftsnahen Infrastruktur.
Im Sommer hatte der RBA bereits 40 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 130 Millionen Euro ausgewählt. Sämtliche Projekte werden dem Freistaat Sachsen und dem Bund zur endgültigen Entscheidung vorgelegt. Die nächste Sitzung des RBA in der Lausitz ist für den 1. Juni 2022 vorgesehen.