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Veröffentlicht mit publizer in Sachsen

Landesschülerrat Sachsen fordert Wechselunterricht

Eine OP-Maske liegt auf einem Federmäppchen. / Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
Eine OP-Maske liegt auf einem Federmäppchen. / Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Der Landesschülerrat Sachsen fordert angesichts hoher Corona-Infektionszahlen die Umstellung des Unterrichts an weiterführenden Schulen auf ein Wechselmodell. Diese Regelung solle mindestens bis Weihnachten gelten, sagte der stellvertretende Vorsitzende Oliver Sachsze am Donnerstag in Dresden. Vom Wechselunterricht ausgenommen werden sollten die jüngsten Klassen und die Abschlussklassen.

Die weiter extrem hohen Infektionszahlen in Sachsen sorgten auch bei Schülerinnen und Schülern für Verunsicherung. «Die regelmäßigen Schließungen von Hotspot-Schulen werfen die Frage auf, ob die Schutzmaßnahmen an Schulen ausreichen.» Sachsze kritisierte, dass es der Kultusverwaltung nicht gelinge, die Ressourcen für eine tägliche Testung aller Schüler bereitzustellen.

Die aktuelle Regelung, wonach sich Schülerinnen und Schüler individuell vom Präsenzunterricht abmelden können, halte der Schülerrat für keine Lösung, führte der stellvertretende Vorsitzende weiter aus. Sie helfe nur denjenigen, die es sich leisten könnten: «Schülerinnen und Schüler, die bereits leistungsstark sind, deren Eltern sich Zeit nehmen können, die eine gute Internetverbindung, entsprechende Endgeräte und Zugang zu Nachhilfeangeboten haben.» Für alle anderen komme eine Abmeldung kaum in Frage.

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