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Hintergründe des Cyberangriffs auf TU Freiberg unklar

Ein leerer Hörsaal an einer Universität. / Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild
Ein leerer Hörsaal an einer Universität. / Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

Nach einem mutmaßlichen Cyberangriff auf die TU Bergakademie Freiberg sollen die Hintergründe aufgeklärt werden. Dazu wurde den Angaben zufolge das Landeskriminalamt (LKA) eingeschaltet. Wer dahinter stecke, sei unklar, sagte eine Hochschulsprecherin am Freitag. Die Computersysteme blieben vorerst vom Internet getrennt. Ziel sei es, die Probleme rasch zu beheben und den regulären Betrieb nach und nach wieder aufzunehmen. Den Angaben zufolge arbeitet die Universität dazu mit einem externen Dienstleister zusammen. Wegen des Vorfalls kann derzeit unter anderem keine Online-Lehre stattfinden, auch die Nutzung der Bibliothek ist eingeschränkt.

«Unsere Spezialisten aus dem Bereich Cybercrime stehen in Kontakt mit der Bergakademie», informierte ein LKA-Sprecher auf Anfrage. «Konkrete Angaben zum Vorfall machen wir gegenwärtig nicht.» Ob es sich tatsächlich um einen Cyberangriff handle, könne erst im Ergebnis der laufenden Ermittlungen festgestellt werden. Die Universität hatte zunächst von «Unregelmäßigkeiten in der IT-Infrastruktur» berichtet. Weitere Angaben machte sie dazu nicht.

Schon Ende 2022 hatte die Westsächsische Hochschule Zwickau nach eigenen Angaben einen solchen Angriff erlebt. Die Hochschule hatte daraufhin ihre gesamte IT heruntergefahren und vom Netz getrennt. Inzwischen laufen etliche Systeme wie die E-Mail-Kommunikation und die Dienste der Hochschulbibliothek dort wieder. «Trotz der großen Fortschritte wird es weiterhin zu Einschränkungen bei der Nutzung der IT-Infrastruktur kommen», informierte die Hochschule am Freitag auf ihrer Homepage.

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