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Gibt es bald auch Handyverbote an weiterführenden Schulen?

Sachsen Kultusminister Conrad Clemens (CDU) kann sich ein Handyverbot auch an weiterführenden Schulen vorstellen. (Symbolbild) / Foto: Jens Kalaene/dpa
Sachsen Kultusminister Conrad Clemens (CDU) kann sich ein Handyverbot auch an weiterführenden Schulen vorstellen. (Symbolbild) / Foto: Jens Kalaene/dpa

Kultusminister Conrad Clemens sieht gravierende Auswirkungen des Smartphone-Gebrauchs in Schulen und erwägt ein Handyverbot bis zur achten Klasse. Im Rahmen einer Tagung in Dresden wird er die Thematik mit Fachleuten und Lehrern besprechen, während bald auch ein Handyverbot an Grundschulen in Kraft tritt.

Sachsens Kultusminister Conrad Clemens hält es für möglich, das Handyverbot an weiterführenden Schulen auszudehnen. «Ich persönlich kann mir ein Handyverbot bis zur achten Klasse vorstellen», erklärte der CDU-Politiker im Gespräch mit dem MDR.

Er wies auf gravierende Auswirkungen des privaten Smartphone-Gebrauchs bei jungen Menschen hin, wie beispielsweise Konzentrationsschwächen. An Schulen sollte es weniger persönliche Handys und mehr Medienkompetenz geben, so Clemens.

Tagung zur Medienpädagogik und Handyverbot in Grundschulen

Die Rolle der Smartphones in weiterführenden Schulen wird der Minister im Verlauf des Tages bei einer Tagung zur Medienpädagogik in Dresden mit Fachleuten aus der Wissenschaft sowie Lehrerinnen und Lehrern erörtern.

Ab Februar tritt in Sachsen ein Handyverbot an Grundschulen in Kraft. An vielen Grundschulen existierte ein solches Verbot jedoch bereits, so Clemens im MDR.

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