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Weiterhin starke Einschränkungen durch Bahnstreik

Ein Mann geht am Dresdner Hauptbahnhof über einen leeren Bahnsteig. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Ein Mann geht am Dresdner Hauptbahnhof über einen leeren Bahnsteig. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Auch am Montag kommt es durch den Streik der Lokomotivführergewerkschaft GDL zu starken Einschränkungen des Bahnverkehrs. Der Ersatzfahrplan der Bahn sei aber auch zum Wochenstart stabil angelaufen, sagte eine Sprecherin der Bahn am Montagmorgen. Im Nahverkehr müssen sich die Bewohner von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen auf ein Angebot von etwa 15 bis 20 Prozent des Normalfahrplans einstellen, so die Bahnsprecherin.

Bundesweit fahren etwa 40 Prozent des Regional- und S-Bahnverkehrs. Aufgrund von regional hoher Streikbeteiligung sind die östlichen Bundesländer besonders stark vom Streik der GDL betroffen. Im Fernverkehr fuhren am Wochenende etwa 30 Prozent der Züge. Dieses Angebot soll auch am Montag aufrechterhalten werden. Reisende sind angehalten, sich kurzfristig über das Zugangebot auf der Internetseite bahn.de zu informieren.

Die Lokführergewerkschaft kämpft um mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen für ihre Mitglieder. Mit dem auf mehr als fünf Tage angesetzten Streik in der laufenden Tarifrunde bei der Bahn will die GDL ihren Forderungen nach insgesamt 3,2 Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von 28 Monaten sowie einer Corona-Prämie von 600 Euro mehr Nachdruck verleihen. Das Ende des Bahnstreiks ist für Dienstag geplant.

DB Presseblog

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH