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Tischler im Osten sollen ab 2022 mehr Geld bekommen

Ein Auszubildender im Schreiner-Handwerk arbeitet an seinem Werkstück. / Foto: Felix Kästle/dpa/Archivbild
Ein Auszubildender im Schreiner-Handwerk arbeitet an seinem Werkstück. / Foto: Felix Kästle/dpa/Archivbild

Die Tischler in den ostdeutschen Bundesländern sollen mehr Lohn bekommen. Wie die Gewerkschaft IG Metall am Donnerstag mitteilte, gelten die mit der Tarifgemeinschaft der Arbeitgeber vereinbarten Erhöhungen ab Anfang 2022.

Demnach werden die Einkommen und Ausbildungsvergütungen in den Tischlerinnungen der neuen Bundesländer und Berlin bis 2024 schrittweise um rund 17 Prozent steigen. Altgesellen sollen dann rund zwei Euro mehr pro Stunde beziehungsweise 376 Euro mehr im Monat bekommen. Auszubildende erhalten ab 2024 je nach Ausbildungsjahr 94 bis 142 Euro mehr.

Der Tarifvertrag gilt nach Gewerkschaftsangaben für rund ein Drittel der über 6000 Betriebe im ostdeutschen Tischlerhandwerk. Betriebe, die nicht Teil der Tischlerinnung sind, müssen ihren Auszubildenden mindestens 80 Prozent der tariflich vereinbarten Vergütung zahlen.

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