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Prognose: Arbeitslosigkeit geht stärker zurück

Das Logo vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, IAB, steht mehrfach auf einer Glasscheibe in den Büros der Behörde. Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild
Das Logo vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, IAB, steht mehrfach auf einer Glasscheibe in den Büros der Behörde. Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild

Die Arbeitslosigkeit wird 2021 nach einer Prognose des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Ostdeutschland stärker sinken als in Westdeutschland. Mit 9,4 Prozent gehe die Zahl der Arbeitslosen in den ostdeutschen Bundesländern den Erwartungen zufolge deutlicher zurück als in Westdeutschland mit einem Minus von 2,4 Prozent, teilte das IAB am Mittwoch in Nürnberg mit. Bei der Beschäftigung sei ein leichter Anstieg in allen Bundesländern zu erwarten.

Auch die Arbeitslosenquote sinkt nach der IAB-Regionalprognose im Laufe des Jahres im Osten mit 0,8 Prozentpunkten stärker als im Westen mit 0,2 Prozentpunkten. Am stärksten nimmt demnach die Arbeitslosenquote in Sachsen-Anhalt um 1,3 Prozentpunkte auf 7 Prozent und in Sachsen um 1,1 Prozentpunkte auf 5,6 Prozent ab. In Baden-Württemberg und Hamburg bleibt sie hingegen gleich. Mit knapp 6 Prozent liegt die Arbeitslosenquote im Westen aber niedriger als im Osten mit 7,3 Prozent.

Nach der Prognose zeigt die Corona-Krise deutliche Auswirkungen: Zwar falle die Arbeitslosenquote 2021 geringer als im Vorjahr aus, ohne die Pandemie läge sie jedoch bundesweit um 1,4 Prozentpunkte niedriger. Besonders stark seien die Folgen in Berlin mit einem coronabedingten Anstieg der Arbeitslosenquote von 2,9 Prozentpunkten, in Hamburg mit 2,2 Prozentpunkten und in Nordrhein-Westfalen mit 1,8 Prozentpunkten spürbar.

Regionale Arbeitsmarktprognosen vom IAB

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH