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IG Metall ruft zu neuen Warnstreiks in Stahlbetrieben auf

Ein Teilnehmer eines Warnstreicks schwenkt eine Fahne mit dem Logo der IG Metall. / Foto: Nicolas Armer/dpa/Symbolbild
Ein Teilnehmer eines Warnstreicks schwenkt eine Fahne mit dem Logo der IG Metall. / Foto: Nicolas Armer/dpa/Symbolbild

Die IG Metall hat für diesen Mittwoch Beschäftigte in Brandenburg an der Havel, Hennigsdorf sowie im sächsischen Zeithain zu Warnstreiks aufgerufen. Betroffen sind die Brandenburger und die Hennigsdorfer Elektrostahlwerke sowie das Mannesmannröhren-Werk. Anlass ist der laufende Tarifstreit in der ostdeutschen Stahlindustrie. Nach dem Auftakt vorige Woche seien diese Woche erneut fast 1000 Beschäftigte zu solchen Ausständen aufgerufen, hieß es. Damit will die IG Metall ihrer Forderung nach einer deutlichen und dauerhaften Lohnerhöhung Nachdruck verleihen. Zur Begründung wurde auf die derzeit hohe Inflation verwiesen.

Die Gewerkschaft fordert 8,2 Prozent mehr Geld für die 8000 Beschäftigten der ostdeutschen Stahlindustrie. Die Arbeitgeber hatten in der ersten Verhandlung 2100 Euro Einmalzahlung angeboten - für die Gewerkschaft völlig unzureichend.

«Durch die Sonderkonjunktur der Stahlbranche fahren die Unternehmen hohe Gewinne ein», sagte IG Metall-Bezirksleiterin Birgit Dietze. «Den Kostenanstieg durch die Teuerung von Energie und anderen Rohstoffen geben sie in großen Teilen an ihre Kunden weiter. Die Beschäftigten dagegen trifft die hohe Inflation in voller Härte.»

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