Der öffentliche Nahverkehr ist in mehreren sächsischen Städten wegen eines Warnstreiks der Gewerkschaft Verdi zum Erliegen gekommen. In Dresden, Chemnitz, Leipzig und Zwickau sei der Arbeitskampf am Montagmorgen wie geplant angelaufen, bestätigten Verdi-Sprecher Max Stryczek und Lou Hauser sowie Verdi-Verhandlungsführer Paul Schmidt der Deutschen Presse-Agentur.
In allen vier Städten stehen Busse und Bahnen größtenteils still. Einige Linien, die zum Teil von nicht bestreikten Unternehmen betrieben werden, sind jedoch ganz oder teilweise unterwegs. In Chemnitz fährt etwa die City-Bahn Chemnitz komplett laut Fahrplan. Auch in Zwickau verkehren mehrere Linien fahrplanmäßig.
In Dresden entfallen alle Straßenbahnen, während auf vielen Buslinien der Fahrplan teilweise oder sogar komplett eingehalten wird. In Leipzig finden einzelne Verbindungen im Rahmen eines kurzfristig organisierten Notfallplans statt. Die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) empfehlen, die Verbindungsauskunft online zu überprüfen.