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Sachsens Künstliche-Intelligenz-Strategie soll 2021 stehen

13.07.2020 von

Foto: Michael Kretschmer (CDU) gestikuliert. Foto: John Macdougall/POOL/dpa/Archivbild

Sachsen entwickelt eine Strategie zum Ausbau als einer der führenden Standorte für Künstliche Intelligenz (KI). Sie wird mit Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung und Verbänden aus der KI-Landschaft erarbeitet und soll bis zum Frühjahr 2021 fertig sein, wie die Staatskanzlei in Dresden am Montag nach einem Treffen mit Regierungsmitgliedern mitteilte. Ausgangspunkt sei eine umfangreiche Bestandsaufnahme auf der Grundlage einer Fraunhofer-Studie.

«Künstliche Intelligenz ist eine Schlüsseltechnologie der Zukunft», sagte Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU). Der Freistaat spiele als internationaler Spitzenstandort für Wissenschaft und Forschung bereits eine wichtige Rolle auf diesem Gebiet, die es weiter auszubauen gelte. Zugleich sollten sächsische Unternehmen dabei unterstützt werden, die aus der Forschung erwachsenden Potenziale von KI zu erschließen.

«Sachsen hat aus meiner Sicht alle Trümpfe in der Hand, seine Position als bedeutender KI-Standort weiter auszubauen», sagte der Leiter des Fraunhofer-Institutsteils Entwicklung Adaptiver Systeme EAS, Peter Schneider. Für einen auch künftig wichtigen Wettbewerbsvorteil müsse der Austausch und Transfer von Wissen zwischen Forschung, Lehre, Wirtschaft und der Politik wechselseitig und noch effizienter gestaltet werden.

Mit KI soll menschliches Lernvermögen und Denken auf Computer übertragen werden, wobei Programme die Funktionsweise des Gehirns nachahmen.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Michael Kretschmer (CDU) gestikuliert. Foto: John Macdougall/POOL/dpa/Archivbild

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