Die beiden Großforschungszentren in der Lausitz und im mitteldeutschen Revier sollen nach einer dreijährigen Projektphase errichtet werden. Ab 2026 könne es losgehen mit dem Bauen, wie die Gründungsdirektoren des Deutschen Zentrums für Astrophysik (DZA), Günther Hasinger, und des Center for the Transformation of Chemistry (CTC), Peter H. Seeberger, am Freitag in Dresden sagten. Die Geschäftsstellen sollen jetzt zügig eingerichtet werden, Forschung werde bereits betrieben. Das DZA will mit der TU Dresden zusammen fünf Professuren dafür schaffen.
Für das Zentrum für Astrophysik entsteht ein Campus im Zentrum von Görlitz, wo ein historisches Krankenhaus saniert und um Neubauten erweitert wird. Außerdem ist ein seismisches Untergrundlabor mit idealen Eigenschaften im Lausitzer Granit des sorbischen Dreiecks Bautzen, Kamenz und Hoyerswerda geplant.
Für das CTC soll eine alte Zuckerrohrfabrik in Delitzsch zum Campus werden, außerdem sollen die Chemiestandorte Leuna, Bitterfeld und Zeitz (Sachsen-Anhalt) einbezogen werden.