Die Raumfahrttechniker der TU Dresden müssen sich weiter gedulden: Der Start der US-amerikanischen SpaceX-Rakete, die den Forschungssatellit «SOMP2b» ins All bringen soll, ist am Samstag erneut verschoben worden. Grund sei das Wetter in Cape Canaveral in Florida gewesen, sagte Tino Schmiel vom Institut für Luft- und Raumfahrttechnik der Deutschen Presse-Agentur. Ein neuer Anlauf sei am Sonntagnachmittag geplant. Eigentlich hatte die Rakete schon am Freitag abheben sollen, doch war auch da der Start verschoben worden.
Mit «SOMP2b» wollen die Dresdner Wissenschaftler verschiedene Experimente tätigen und neue sogenannte Nanomaterialien unter Bedingungen des Weltraums testen.
Die Forscher hatten in der Vergangenheit bereits Satelliten am Start - der aktuelle Minisatellit wurde den Angaben zufolge aber in einer neuen Bauweise konstruiert. Er soll mehrere Jahre lang in etwa 500 Kilometern Höhe die Erde umkreisen. Beim Überfliegen von Dresden sollen täglich Messdaten zur Bodenstation gesendet werden.