Im Wettbewerb um das geplante unterirdische Einstein-Teleskop wollen Sachsen und die italienische Region Sardinien enger zusammenarbeiten. In Anwesenheit von Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow (CDU) unterzeichnete die Präsidentin von Sardinien, Alessandra Todde, am Abend in Rom eine entsprechende Absichtserklärung. Ministerpräsident Michael Kretschmer hatte diese bereits zuvor unterzeichnet.
Beim Einstein-Teleskop handelt es sich um ein europäisches Projekt. Tief unter der Erde soll ein Observatorium in Form eines gleichseitigen Dreiecks entstehen. Damit können Gravitationswellen aus dem All gemessen und ausgewertet werden. Das Vorhaben gilt als entscheidender Schritt bei der Erforschung des Universums. Mit ihm sollen Forscher etwa die Kollision von schwarzen Löchern erkennen und Erkenntnisse über den Beginn des Universums erhalten.