Das ehemalige NS-Zwangsarbeiterlager «Mangold» in Leipzig ist das Ziel zeitgeschichtlicher archäologischer Ausgrabungen. Im Vorfeld einer geplanten Bebauung werde das 9.000 Quadratmeter große Areal untersucht, wie das Landesamt für Archäologie mitteilte. Bislang konnten etwa 600 Befunde erfasst werden.
Den Angaben zufolge zählen dazu vor allem Fundamente, Pfosten und Holzböden der Baracken, Wege, Gruben, ein Heizraum und die Splitterschutzgräben. Zudem wurden Objekte aus dem täglichen Leben der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter wie Lederschuhe, Teller, Tassen, Löffel und Glasflaschen gesichert.