In Sachsen wird an die Opfer des DDR-Volksaufstandes vom 17. Juni 1953 gedacht. Erinnert werde an die Menschen, die für Freiheit und Selbstbestimmung ihr Leben riskierten und vielfach mit schweren Repressionen bezahlen mussten, teilte Sachsens Kultur- und Tourismus-Ministerin Barbara Klepsch mit. «Ihr Vermächtnis ist für uns Verpflichtung – gerade in einer Zeit, in der unsere Demokratie von innen und von außen angegriffen wird», betonte die CDU-Politikerin. Gedenkveranstaltungen gibt es unter anderem in Leipzig, Dresden und Görlitz.
Rund eine Million Menschen waren in der DDR vor 73 Jahren in rund 700 Orten gegen die politisch und wirtschaftlich angespannte Lage auf die Straße gegangen. Aus spontanen Streiks entwickelte sich ein Aufstand mit Rufen nach Freiheit und Einheit. Panzer der Sowjetarmee schlugen den Protest blutig nieder. Rund 10.000 Demonstranten wurden laut Bundesstiftung Aufarbeitung festgenommen, mehr als 1.500 von ihnen zu Haftstrafen und einige sogar zum Tode verurteilt.
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