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Einheitstag: Rößler würdigt Revolutionäre von 1989

Matthias Rößler (CDU) spricht im Plenum. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Matthias Rößler (CDU) spricht im Plenum. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Sachsens Landtagspräsident Matthias Rößler hat zum Tag der Deutschen Einheit die Revolutionäre der ersten Stunde gewürdigt. «Dass wir heute unsere Parlamente frei wählen können, das haben wir den Frauen und Männern der Friedlichen Revolution 1989 zu verdanken. Das haben wir den mutigen Menschen zu verdanken, die im Mai 1989 in der DDR in die Wahllokale gingen und den dort seit Jahrzehnten üblichen Wahlbetrug öffentlich machten», sagte Rößler bei einer Feierstunde im Landtag.

Dabei erinnerte der Landtagspräsident auch an die erste freie Wahl in Ostdeutschland am 18. März 1990. Nach mehr als vier Jahrzehnten Diktatur in der DDR sei die parlamentarische Demokratie zum Durchbruch gekommen: «Es war der Beginn von etwas ganz Großem, unsere Chance zum Glück. Daran sollten wir uns nicht nur an unserem Nationalfeiertag immer wieder erinnern.»

«Machtwechsel verlaufen friedlich, Regierungen werden abgelöst und gebildet, parlamentarische Mehrheiten verschieben sich, Parteien fallen aus den Parlamenten oder ziehen in diese ein. Es ist diese Zivilisiertheit unserer Demokratie, erkämpft über Jahrhunderte, auf die wir alle stolz sein sollten - gerade an diesen besonderen Tagen nach einer Bundestagswahl», betonte Rößler. Diese hohe politische Form gelt es, gesellschaftlich zu wahren.

Zur Feierstunde im Plenarsaal war der frühere französische Premierminister und Außenminister Jean-Marc Ayrault als Festredner geladen. Auch die französische Botschafterin in Deutschland, Anne-Marie Descôtes, war anwesend.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH