Mit einer Menschenkette will Dresden an die Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg erinnern und erneut ein Zeichen für Versöhnung und Miteinander setzen. Unter dem Motto «Gemeinsam Haltung zeigen. Jeden Tag.» sind die Dresdnerinnen und Dresdner zur Teilnahme am 13. Februar aufgerufen - dem 81. Jahrestag der alliierten Luftangriffe im Jahr 1945.
Einstehen für Demokratie und Frieden
«Es ist weiterhin nötig und nötiger denn je, ein starkes Zeichen zu setzen, angesichts der Verbrechen des Naziregimes und angesichts erstarktem Rechtsextremismus in Deutschland», sagte die Rektorin der Technischen Universität Ursula Staudinger, die Versammlungsleiterin und Anmelderin der Veranstaltung ist. Die Demokratie und die demokratische Rechtsordnung seien nicht mehr selbstverständlich.
Eine Auftaktkundgebung am Kulturpalast leitet die Veranstaltung mit einem gemeinsamen Bürgersingen mit den Chören der Dresdner Philharmonie ein. Anschließend formiert sich die Menschenkette, die wie bereits im vergangenen Jahr nach dem Einsturz der Carolabrücke nur auf Altstädter Seite die Innenstadt umschließt.