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Warnstreik und Kundgebung der Beschäftigten im Handel

Eine Warnweste mit der Aufschrift «ver.di». Foto: Tom Weller/dpa/Symbolbild
Eine Warnweste mit der Aufschrift «ver.di». Foto: Tom Weller/dpa/Symbolbild

Im Tarifstreit im Einzel- und Versandhandel in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen erhöht die Gewerkschaft den Druck auf die Arbeitgeber. Verdi hat für Freitag (11.00 Uhr) zu einer zentralen Kundgebung in Leipzig aufgerufen. Seit Juni seien die Tarifverhandlungen für die 280 000 Beschäftigten ohne spürbare Ergebnisse verlaufen, sagte Verdi-Verhandlungsführer Jörg Lauenroth-Mago. «Die Angebote der Arbeitgeberseite entsprechen überhaupt nicht der besonderen Leistung, die die Einzelhandelsbeschäftigten 2020 und in diesem Jahr erbracht haben.»

Zu dem Warnstreik sind Beschäftigte aus zahlreichen Lebensmittel-, Möbel- und Bekleidungsgeschäften aus allen drei Bundesländern aufgerufen. «Wir rechnen mit etwa 600 Streikenden», sagte Lauenroth-Mago.

Verdi verlangt eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 4,5 Prozent plus 45 Euro monatlich. Zudem fordert die Gewerkschaft ein Mindestentgelt von 12,50 Euro pro Stunde. Die Arbeitgeber hatten in der zweiten Verhandlungsrunde Ende Juni einen Dreijahresabschluss angeboten und für das erste Jahr nach zwei Nullmonaten 2 Prozent, für das zweite Jahr 1,4 Prozent und für das dritte Jahr 2 Prozent. Für Unternehmen, die von der Pandemie betroffen waren, sollen die Erhöhungen je zehn Monate beziehungsweise sechs Monate später gezahlt werden.

Die dritte Gesprächsrunde ist für den 28. Juli angesetzt.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

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