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Warnstreik der Flugbegleiter: Auswirkungen auch in Sachsen

20.10.2019 von

Foto: Ein Mitarbeiter verteilt Getränke und gibt Informationen an gestrandete Fluggäste. Foto: Friso Gentsch/dpa

Wegen des Warnstreiks der Kabinengewerkschaft Ufo sind am Sonntag auch an den beiden sächsischen Flughäfen Flüge gestrichen worden. Allerdings hielten sich die Auswirkungen in Grenzen. In Leipzig war eine Maschine am Abend nach Köln betroffen. In Dresden wurden zwei Verbindungen nach Frankfurt und Köln gestrichen, das betraf auch jeweils die ankommenden Maschinen.

Die Kabinengewerkschaft Ufo hatte am frühen Morgen den Warnstreik der Flugbegleiter der Lufthansa-Töchter Eurowings, Germanwings, Lufthansa Cityline und SunExpress an mehreren deutschen Flughäfen von ursprünglich 5.00 bis 11.00 Uhr bis um Mitternacht verlängert. Hinter dem Arbeitskampf steht ein tiefes Zerwürfnis zwischen Ufo und dem Lufthansa-Konzern. Das Unternehmen erkennt den Ufo-Vorstand nach erheblichen Führungsquerelen nicht mehr als vertretungsberechtigt an und will der Gewerkschaft gerichtlich die Tariffähigkeit absprechen lassen. Der langjährige Ufo-Vorsitzende Nicoley Baublies wurde sogar aus dem Lufthansa-Dienst entlassen. Die Ufo-Streiks bewertet Lufthansa in dieser Logik als rechtswidrig und hat Teilnehmern mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen gedroht.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Ein Mitarbeiter verteilt Getränke und gibt Informationen an gestrandete Fluggäste. Foto: Friso Gentsch/dpa

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