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Umsatz im sächsischen Baugewerbe trotz Krise gestiegen

Symbolbild Bau / pixabay Alexas_Fotos
Symbolbild Bau / pixabay Alexas_Fotos

Trotz der Corona-Krise haben die Betriebe des sächsischen Bauhauptgewerbes 2020 und 2021 ihren Umsatz steigern können. Mit 8,73 Milliarden Euro wurden 2020 bei den 6767 Betrieben im Freistaat etwa 3 Prozent mehr als 2019 erzielt, wie das Statistische Landesamt am Montag mitteilte. 2021 setzte sich der Trend fort. Gegenüber 2020 erhöhte sich der Umsatz um 9 Prozent.

Unterschiede gibt es zwischen dem Hoch- und dem Tiefbau: Dem Landesamt zufolge wurde 2020 im Hochbau das Vorjahresergebnis um rund 17 Prozent übertroffen. Im Tiefbau blieb der Umsatz nahezu unverändert.

Die Zahl der Beschäftigten im Bauhauptgewerbe nahm ab. 2021 wurden 60.026 Personen gezählt, ein halbes Prozent weniger als im Vorjahr. Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden und die Summe der Entgelte erhöhten sich hingegen. Im Juni 2021 wurden 6,8 Millionen Arbeitsstunden geleistet, 2,5 Prozent mehr als im Juni 2020. Die Summe der Entgelte erhöhte sich um 3,5 Prozent auf 162 Millionen Euro.

Auch im Ausbaugewerbe steigt den Angaben zufolge der Umsatz. In den 1645 Betrieben mit zehn und mehr tätigen Personen betrug er im vergangenen Jahr 4,78 Milliarden Euro. Das waren fast 7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. 2021 setzte sich diese Entwicklung fort: Im zweiten Quartal wurden knapp 2 Prozent mehr Umsatz erwirtschaftet.

Im Gegensatz zum Bauhauptgewerbe stieg die Zahl der tätigen Personen 2021 um 0,4 Prozent auf insgesamt 36.741. Die Entgelte legten im zweiten Quartal innerhalb eines Jahres um 5,4 Prozent auf 295 Millionen Euro zu. Zudem wurden 0,9 Prozent mehr Arbeitsstunden als im Vorjahreszeitraum registriert.

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