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Tankstellen: Preise werden zeitversetzt sinken

Ein Mann tankt seinen Wagen an einer Tankstelle. / Foto: Marijan Murat/dpa/Symbolbild
Ein Mann tankt seinen Wagen an einer Tankstelle. / Foto: Marijan Murat/dpa/Symbolbild

Mit dem «Tankrabatt» sollen Menschen mit Auto entlastet werden. Von diesem Mittwoch an gilt die Steuersenkung. An der Zapfsäule macht sie sich aber wohl nicht gleich voll bemerkbar.

Der sogenannte Tankrabatt wird bei den Tankstellen wohl erst am Donnerstag oder Freitag voll wirken. Darauf hat der Verband des Garagen- und Tankstellengewerbes Nord-Ost hingewiesen. Von diesem Mittwoch an gilt drei Monate lang eine geringere Energiesteuer. «Die Preise werden aber nicht sofort um 35 Cent runtergehen», sagte Verbandspräsident Hans-Joachim Rühlemann. Erst müssten die Tankstellen den Sprit verkaufen, den sie selbst noch zu den alten Konditionen erworben haben.

Wegen der gestiegenen Energiepreise senkt der Bund im Juni, Juli und August die Steuer auf Kraftstoffe. Die Energiesteuer fällt nicht erst beim Tanken an, sondern in Raffinerien und Tanklagern. Benzin könnte damit um rund 35 Cent pro Liter billiger werden und Diesel um etwa 17 Cent pro Liter. Für die Mineralölkonzerne besteht allerdings keine Pflicht, die Steuersenkung an die Kunden weiterzugeben.

Ob Autofahrer deshalb schon an diesem Mittwoch mit großem Andrang an den Tankstellen rechnen müssen, sei deshalb schwer zu sagen, sagte Rühlemann. «Wenn wir Riesenandrang haben, kann es sein, dass einige Tankstellen leer laufen», erklärte er. Denn viele Betreiber hätten versucht, nicht mehr zu viel Kraftstoff vor der Steuersenkung zu kaufen. Der Verband empfiehlt Autofahrern, mit dem Tanken nicht bis zum letzten Tropfen zu warten. Pendler sollten zumindest einen halbvollen Tank haben, bei anderen genüge eine Viertelfüllung als Reserve.

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