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Stromausfall: Netzbetreiber will Details bekannt geben

Zwei Wagen der Sachsen Netze stehen vor dem Umspannwerk Dresden-Süd. Foto: Tino Plunert/dpa-Zentralbild/dpa/archivbild
Zwei Wagen der Sachsen Netze stehen vor dem Umspannwerk Dresden-Süd. Foto: Tino Plunert/dpa-Zentralbild/dpa/archivbild

Nach dem großflächigen Stromausfall in Dresden wollen der Netzbetreiber SachsenEnergie und die Polizei weitere Details bekanntgeben. Unter anderem äußert sich Geschäftsführer Steffen Heine am Dienstagmittag in einer Pressekonferenz, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Auch Netz-Experten sowie die Feuerwehr Dresden sind demnach dabei.

Unterdessen ermittelt die Polizei weiter zur genauen Ursache. Bisher ist unklar, ob der metallbeschichtete Ballon, der den Stromausfall möglicherweise verursachte, gezielt gesteuert oder zufällig an die neuralgische Stelle des Einspeise-Umspannwerks Dresden Süd gelangte. Am Montagnachmittag hatten etwa 300.000 Haushalte in Dresden und Umgebung zeitweise keinen Strom, betroffen waren auch Firmen und Straßenbahnverkehr. Bei der Suche nach der Störungsursache fand die Polizei verschmorte Reste eines Ballons.

Solche metallbeschichten Ballons - wie es sie etwa bei Volksfesten oder Jahrmärkten gibt - hatten bereits in der Vergangenheit für Schaden gesorgt. Im September 2017 war ein Ballon in die Oberleitung des Stuttgarter Hauptbahnhofes geraten und hatte einen Kurzschluss ausgelöst. Dadurch wurde der S-Bahn-Verkehr gestört. 2015 war am Frankfurter S-Bahnhof Hauptwache ein Heliumballon in die Oberleitung geflogen und hatte ebenfalls einen Kurzschluss mit Explosion ausgelöst. Der S- und U-Bahn-Verkehr musste vorübergehend komplett eingestellt werden.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

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