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Stadt Welzow kämpft für Lärmschutz vor Tagebaubetrieb

20.01.2017 von

Die Stadt Welzow in Südbrandenburg kämpft weiter für stärkeren Lärmschutz vor dem angrenzenden Braunkohle-Tagebaubetrieb. Beim Landesamt für Bergbau in Cottbus wurde Widerspruch gegen den dort unlängst genehmigten Sonderbetriebsplan Immissionsschutz eingelegt, wie die Stadtverwaltung am Freitag mitteilte. In dem Plan geht es um Lärm- und Staubschutz.

Die Stadt hatte im Vorfeld in einer Stellungnahme vorgeschlagen, dass bei starkem Wind ein Nachtarbeitsverbot von 22.00 bis 6.00 Uhr ausgesprochen werden könnte. Dadurch sollen Bewohner vor Lärm, der mit dem Wind vom Tagebaubetrieb in der Grube Welzow-Süd zur Stadt gelangt, geschützt werden. Dieser Aspekt wurde im Plan aber nicht berücksichtigt. Das Landesamt ging davon aus, dass eine unzumutbare Lärmbelästigung nicht zu erwarten ist. Der Sonderbetriebsplan gilt nach Behördenangaben seit dem 1. Januar bis Ende 2022.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: dpa / Patrick Pleul

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