Die estnische Firma Skeleton Technologies hat in einer Finanzierungsrunde mehr als 41 Millionen Euro von Investoren eingesammelt und will auch in seine sächsische Produktionsstätte investieren. Es gehe um die Entwicklung neuer Technologien in Großröhrsdorf (Landkreis Bautzen), sagte Skeleton-Geschäftsführer Taavi Madiberk der Deutschen Presse-Agentur. Dafür gebe es ein gemeinsames Projekt mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) zur Entwicklung von besonders leistungsfähigen Energiespeichern. Zudem sollen neue Produktlinien für den Wind-, Industrie- und Automobilsektor aufgebaut werden.
2017 hatte das Unternehmen aus Estland eine Ultrakondensatoren-Fertigung im sächsischen Großröhrsdorf eröffnet. Dabei handelt es sich um Leistungsspeicher, die schneller Energie aufnehmen und abgeben können als herkömmliche Batterien. Unter anderem können die Zellen in der Automobilindustrie, der Luft- und Raumfahrt oder Windkraftanlagen zum Einsatz kommen - und sind laut Firmenangaben bereits auf dem Markt.