Die sächsischen Landwirte haben den geplanten Bau eines festen Zaunes zur Eindämmung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) rund um eine Sperrzone begrüßt. «Das entspricht unserer Forderung», sagte der Hauptgeschäftsführer des Landesbauernverbandes, Manfred Uhlemann, der Deutschen Presse-Agentur. Am Mittwoch will Sachsen im Truppenlager Werdeck in Krauschwitz (Landkreis Görlitz) mit der Errichtung einer festen Barriere an der Grenze zu Polen beginnen. Der Zaun soll die festgelegte Sperrzone eingrenzen und für Wildschweine unpassierbar machen. Neben der für Verbraucherschutz zuständigen Sozialministerin Petra Köpping (SPD) wird unter anderem auch das Technische Hilfswerk sowie die Bundeswehr anwesend sein.
Die Landwirte in Sachsen haben schon länger gefordert, den 128 Kilometer lange elektrischen Litzenzaun zumindest an einigen Stellen zu verstärken. Auch der bisherige Zaun habe gute Dienste geleistet, so Uhlemann. Der Verband plädiere daher dafür, den Elektrozaun stehen zu lassen und zusätzlich einen festen Zaun zu installieren. «So haben wir eine doppelte Schutzbarriere.»