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Neuer Bahn-Fahrplan mit mehr Fernverbindungen im Südosten

Ein Mann sitzt an einem Bahnhof vor einem Regionalzug auf der Bank. / Foto: Tom Weller/dpa/Symbolbild
Ein Mann sitzt an einem Bahnhof vor einem Regionalzug auf der Bank. / Foto: Tom Weller/dpa/Symbolbild

Bahnreisende im Südosten kommen künftig zumindest teilweise schneller und einfacher an innerdeutsche Ziele. Die Deutsche Bahn setzt mit dem neuen Fahrplan ab 11. Dezember auf einigen Fernverkehrsstrecken mehr Züge ein - etwa in Richtung Ostsee, Mittelrheintal oder nach Hamburg, wie sie am Montag mitteilte. Karten für den neuen Zeitraum verkauft die Bahn ab dem 12. Oktober.

Künftig wird eine tägliche IC-Direktverbindung von Warnemünde über Rostock, Waren nach Lutherstadt Wittenberg, Bitterfeld und Leipzig angeboten. In der Gegenrichtung wird es im kommenden Fahrplan auch sonntags eine frühe direkte IC-Verbindung aus Wien über Leipzig, Lutherstadt Wittenberg über Berlin bis nach Neustrelitz, Waren und Rostock geben. Der samstägliche ICE-Sprinter von Warnemünde über Rostock, Berlin nach Halle und Erfurt fährt künftig auch in den Wintermonaten.

Neu im Angebot ist auch eine frühe, tägliche, umsteigefreie Verbindung von Dresden über Berlin nach Hamburg und zurück. Abfahrt ist in Dresden um 6.54 Uhr - so erreichen Reisende künftig Berlin auch sonntags schon um 8.46 Uhr. Die Rückfahrt aus Hamburg kommt um 21.07 Uhr in der sächsischen Hauptstadt an.

Von Montag bis Freitag wird eine neue Intercity-Verbindung von Magdeburg (7.03 Uhr) und Brandenburg nach Potsdam (8.00 Uhr) und Berlin (8.28 Uhr) angeboten. Am Nachmittag geht es um 17.33 Uhr ab Berlin nach Magdeburg (18.54 Uhr) zurück. Künftig können Reisende alle zwei Stunden von Dresden über Leipzig, Halle, Magdeburg, Köln nach Bonn, Koblenz und Mainz fahren.

Mit dem Fahrplanwechsel erhöht die Deutsche Bahn die Preise für Fernzugreisen. So steigen die sogenannten Flexpreise ab dem 11. Dezember um durchschnittlich knapp sieben Prozent an. Die Preise für die drei Bahncard-Abos (25, 50, 100) steigen demnach um 4,9 Prozent. Als Begründung für die höheren Preise verweist der Konzern auf die deutlich gestiegenen Energiekosten, die auch der Bahn zu schaffen machten.

Zudem kündigte die DB für das kommende Jahr auch weitere Sanierungen des Schienennetzes an. Dadurch müsse das Angebot auf einigen Verbindungen zeitweise angepasst werden, hieß es weiter.

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