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Nach Schönheitskur: Dresdner Standseilbahn «wieder topfit»

Nach gut einjähriger Rekonstruktion ist die historische Dresdner Standseilbahn runderneuert. Vom kommenden Montag an fährt sie nach Angaben der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) vom Freitag wie eh und je wieder vom Körnerplatz in Loschwitz zum Weißen Hirsch hinauf. Für rund drei Millionen Euro wurden seit Juni 2020 die Steuerung auf den neuesten Stand gebracht, die Anlagen angepasst und verschlissene Teile wie das Zugseil ausgetauscht. Es ist 610 Meter lang, 38 Millimeter stark, wiegt 5,6 Kilogramm und soll bis zu 40 Jahre halten. Der Freistaat förderte das Projekt mit 1,7 Millionen Euro.

«Unsere Standseilbahn ist jetzt wieder topfit», sagte DVB-Vorstand Andreas Hemmersbach. Sie kann nun von der Berg- und der Talstation aus gesteuert werden. Zudem wurden alle Leitungen entlang der Strecke und in den Stationen ausgetauscht und Anlagen modernisiert. Auch die 136 verwitterten Holzbalken auf dem 102 langen Viadukt sind neu; die darauf verschraubten Schiene mussten geschliffen werden. Und die Laufwege, die im Falle einer Evakuierung genutzt werden, sind nun aus glasfaserverstärktem Kunststoff statt aus Holz.

Die Standseilbahn verbindet seit 1895 den Ortsteil Loschwitz mit dem höher gelegenen Stadtteil Weißer Hirsch. Auf rund 550 Metern Länge überwindet sie 95 Meter Höhenunterschied; die führerlose Fahrt dauert fünf Minuten. Sie und die benachbarte älteste Bergschwebebahn der Welt - ihre Schienen sind auf einem Träger montiert - stehen unter Denkmalschutz und zählen zu den Wahrzeichen der Elbestadt.

Information auf der DVB-Homepage

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

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