Nach zwei schwierigen Jahren kommt die ostdeutsche Wirtschaft nach Einschätzung des Dresdner Ifo-Instituts langsamer als gedacht wieder in Gang. Für 2025 werde ein Anstieg der Wirtschaftsleistung um 0,4 Prozent erwartet, für das kommende Jahr von 0,7 Prozent, wie es in der diesjährigen Winter-Prognose hieß. Im Sommer hatten die Fachleute für 2026 noch mit einem Zuwachs beim Bruttoinlandsprodukt von 1,3 Prozent gerechnet.
Als Grund für die schwächere Erholung nannten die Ökonominnen und Ökonomen den demografischen Wandel und den Fachkräftemangel. Die Wirkung der geplanten wirtschaftlichen Maßnahmen der Bundesregierung würden spürbar gebremst. Impulse werden vor allem für das Baugewerbe und Dienstleister erwartet.
In Sachsen werde die Wirtschaftsleistung in diesem Jahr nahezu stagnieren, mit einem leichten Zuwachs von 0,1 Prozent, hieß es. Für das kommende Jahr werde ein Anstieg von 0,6 Prozent erwartet.