Die Arbeitsgruppe Strukturwandel im Landkreis Görlitz sammelt ab sofort Ideen für die Zeit nach der Abkehr von der Kohle in der Lausitz. Zehn neue Mitarbeiter der Entwicklungsgesellschaft Niederschlesische Oberlausitz mbH helfen bei der Entwicklung, Beantragung und Umsetzung von Projektideen. «Wir freuen uns, den Strukturwandel mit dem Aufbau neuer personeller Ressourcen aktiv unterstützen zu können. Neben der transparenten Information wird die Arbeitsgruppe alle Projekte greifbar machen und den Antragstellern aus dem Landkreis als Unterstützung zur Seite stehen», sagte Landrat Bernd Lange (CDU).
Die neuen Mitarbeiter sollen ab Mitte Mai «in die Fläche» gehen, um viele Beteiligte in den Prozess des Strukturwandels einzubinden. Bei verschiedenen Formaten sollen Bürger ihre Projekt- und Geschäftsideen für den Innovationsprozess einbringen. Die Arbeitsgruppe soll unter anderem dabei helfen, Vorschläge in förderfähige Konzepte umzusetzen.
Parallel haben sich in der letzten Aprilwoche auf Bestreben des Sächsischen Ministeriums für Regionalentwicklung und der Sächsischen Agentur für Strukturentwicklung in Bautzen und Markkleeberg zwei Begleitausschüsse gebildet. Sie sollen den sächsischen Braunkohleregionen beratend und strategisch zur Seite stehen.