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Hoffnungsschimmer: Katjes prüft Übernahme des sächsischen Haribo-Werkes

Das Haribo-Werksgelände in Wilkau-Haßlau. Foto: Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Das Haribo-Werksgelände in Wilkau-Haßlau. Foto: Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Für das ehemalige Haribo-Werk in Wilkau-Haßlau scheint es eine Perspektive in der Süßwarenbranche zu geben. Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig teilte am Dienstag mit, dass Katjes eine Übernahme des Werkes prüfe. Er habe in der vergangenen Woche «viele gute und intensive Gespräche» mit der Katjes-Geschäftsführung geführt. Das Unternehmen aus Emmerich am Rhein (NRW) produziert ähnlich wie Haribo Gummisüßwaren und Lakritze.

Haribo hatte Ende 2020 die Produktion in Wilkau-Haßlau eingestellt - seinem einzigen Werk in Ostdeutschland. Davon sind rund 150 Beschäftigte betroffen. Für sie wurde ein Sozialplan beschlossen. Gegen die Schließung des Standortes gab es wütende Proteste.

Der Kontakt zum Haribo-Konkurrenten Katjes sei über den SPD-Chef Norbert Walter-Borjans und die frühere Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) vermittelt worden. Katjes will nun laut Dulig den Kauf des Standortes prüfen, «wenn eine Produktion ihrer vegetarischen Produkte in Wilkau-Haßlau möglich ist».

Tweet von Dulig zu Haribo/Katjes

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

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