Ein milder Winter und keine Spätfröste: Die guten Voraussetzungen haben Honigbienen vielerorts im Südosten Deutschlands mit Kraft in das Frühjahr starten lassen und den Imkern eine gute Frühtracht beschert. «Die Bienen konnten schon relativ frühzeitig die entsprechenden Nachkommen erzeugen, so dass es starke, gut entwickelte Völker zum Beginn der Tracht gegeben hat», sagte etwa der Vorsitzende des Imkerverbandes Sachsen-Anhalt, Paul Schenk.
Auch Ralf Kunz, Schatzmeister des Landesverbands Thüringer Imker, berichtete von einer guten Frühjahrsernte: «Die Bienen waren schlagkräftig und konnten die Blühphase nutzen.» Von einer grundsätzlich guten, aber regional sehr unterschiedlichen Ernte sprach der Vorsitzende des Landesverbands Sächsischer Imker, Michael Hardt. «Ich habe von einzelnen Imkern gehört, die im Schnitt mehr als 30 Kilogramm Honig pro Volk geerntet haben.» Eine Gemeinsamkeit der drei Länder, die der Honigproduktion zugutekommt: Der Rapsanbau ist verbreitet, im Frühjahr blühen im Südosten auf tausenden Hektar Felder gelb und lassen die Bienenvölker summen.