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Vom Huftritt bis zum Staub: Arbeitsschutz im Stall

Vom Huftritt bis zum Staub: Arbeitsschutz im Stall
Ob Ferkelzucht oder Schweinemast: Die Arbeit im Stall ist kein 08/15-Job. Foto: Tobias Seifert/IG Bau
Von: Meißen News
Agrar-Beschäftigte im Landkreis Meißen sind eingeladen, an einer anonymen Umfrage zur Tierhaltung teilzunehmen.

Der Arbeitsplatz Stall zieht viele Menschen in den Bann, doch die Herausforderungen, die mit der Arbeit in der Tierhaltung verbunden sind, sind groß. Im Landkreis Meißen sind Agrar-Beschäftigte und Auszubildende, die täglich mit Tieren arbeiten, dazu aufgerufen, an einer bundesweiten Umfrage teilzunehmen. Diese Initiative wird von der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau) unterstützt und zielt darauf ab, ein genaueres Bild der Arbeitsbedingungen in der Branche zu erhalten.

Der Fragebogen ist einfach online zugänglich und kann flexibel über Smartphone, Tablet oder Computer ausgefüllt werden. Nach Schätzung der IG Bau dauert das Ausfüllen der Fragen nur etwa 15 Minuten. Die Befragung ist bis zum 14. September offen, und die Anonymität der Antworten wird gewährleistet.

Die Arbeit mit Tieren in der Aufzucht oder Mast ist alles andere als ein 08/15-Job. Wer ihn macht, sollte sich deshalb kurz Zeit nehmen, einige Fragen zur Arbeit im Stall zu beantworten“, erklärt Jörg Borowski von der Agrar-Gewerkschaft. Es ist wichtig, die Perspektive der Beschäftigten in den Vordergrund zu stellen und zu verstehen, wie ihre Arbeit wirklich aussieht. Dies ist das erste Mal, dass ein Forschungsteam des gewerkschaftsnahen PECO-Instituts gezielt die Erfahrungen und Herausforderungen von Beschäftigten und Azubis in der Tierzucht und Tierhaltung untersucht. „Es geht um Arbeitsbedingungen, Löhne, Belastungen und die Zufriedenheit im Job“, so Borowski weiter.

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Ein zentrales Thema der Umfrage ist der Arbeitsschutz im Stall. „Vom Huftritt bis zum Staub – Arbeitsschutz im Stall ist dabei ein wichtiges Thema. Auch um Arbeitszeiten geht es natürlich. Immerhin gibt es da, wo Tiere im Stall stehen, eine 7-Tage-Woche“, betont Borowski, der auch auf die Frage eingeht, ob die Beschäftigten genug Zeit haben, um sich vernünftig um die Tiere zu kümmern.

Die Umfrage bietet den Beschäftigten eine Plattform, um ihre Stimme zu erheben und auf die Herausforderungen in der Tierhaltung aufmerksam zu machen. 

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