Artenschutz, biologische Landwirtschaft, Tierschutz sowie die Beendigung des Raubbaus an unseren natürlichen Ressourcen, des Bienensterbens, der Brandrodung der Regenwälder, der Mikroplastikverbreitung und der Nitratvergiftung des Grundwassers durch Pestizide und Waschmittel sind als Bewahrung der Schöpfung Aufgaben christlich-demokratischer Politik. Das bedeutet den Abschied von der Politik des grenzenlosen Wachstums.
Im neuen Grundsatzprogramm der Christlich-Demokratischen Union (CDU) heißt es u.a.: „Unsere Politik verbindet (…), Soziale Marktwirtschaft und Ordnungspolitik, Ökonomie und Ökologie, Wettbewerbsorientierung und Technologieoffenheit, (…)“. – Quelle: https://www.grundsatzprogramm-cdu.de/sites/www.grundsatzprogramm-cdu.de/files/downloads/240507_cdu_gsp_2024_beschluss_parteitag_final_1.pdf (Seite 13)
Und weiter hinten heißt es: „Wir Christdemokraten sehen uns in der Verantwortung, die Schöpfung zu bewahren. Wir verstehen Nachhaltigkeit umfassend. Nachhaltiges Denken und Handeln gehört zur DNA unserer Partei. Die CDU schuf das erste Bundesumweltministerium, sie stellte die Weichen für nachhaltiges Wachstum und saubere Energien. (…) Der Klimawandel und die Gefährdung der biologischen Vielfalt sind eine existenzielle Bedrohung für unsere Erde und uns Menschen. Die Bewältigung dieser Herausforderungen kann nur im globalen Zusammenwirken mit den Menschen gelingen, nicht gegen sie. Daher gehören für uns Ökologie, Ökonomie und Soziales, auch im Hinblick auf Generationengerechtigkeit, untrennbar zusammen. Wir Christdemokraten arbeiten für eine Umwelt, in der saubere Luft, sauberes Wasser und gute Böden eine Selbstverständlichkeit sind. Wir arbeiten für eine Zukunft, in der Energie sicher, sauber und bezahlbar ist. Auch hierfür ist die Soziale Marktwirtschaft das Modell der Zukunft. Mit ihr sorgen wir dafür, dass unsere Heimat lebenswert bleibt. Wir sind die Partei der Nachhaltigkeit, die Wirtschaft, Umwelt und Soziales zusammenbringt.“ – Quelle: ebenda, Seiten 61 ff.