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Dulig sieht europäische Halbleiter-Produktion auf gutem Weg

Martin Dulig (SPD), Wirtschafts- und Arbeitsminister in Sachsen, spricht vor Leuten. / Foto: Hendrik Schmidt/dpa
Martin Dulig (SPD), Wirtschafts- und Arbeitsminister in Sachsen, spricht vor Leuten. / Foto: Hendrik Schmidt/dpa

Der sächsische Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) sieht einen weiteren Schritt zu mehr Eigenständigkeit bei der Halbleiterproduktion in Europa erreicht. Der Beschluss des EU- Industrieausschusses zum EU Chips Act sei ein wichtiges Etappenziel auf dem Weg zu einer nachhaltigen EU-Halbleiterstrategie, erklärte Dulig am Dienstag in Dresden. Der European Chips Act hat das Ziel, den Marktanteil der EU an der globalen Chip-Produktion von derzeit rund 10 Prozent bis 2030 zu verdoppeln und damit die Unabhängigkeit vom asiatischen und amerikanischen Chipmarkt zu erhöhen.

Dulig brachte aus diesem Anlass die Kapazitäten der sächsischen Mikroelektronik und des gesamten ostdeutschen Industrie- und Technologiestandortes ins Spiel. «Unser Vorsprung Ost kann Europa zu mehr technologischer Souveränität verhelfen», zeigte sich der Minister überzeugt. Jeder dritte in Europa produzierte Chip komme bereits aus dem «Silicon Saxony» mit seinen mehr als 70 000 Beschäftigten. Spätestens der coronabedingte Chipmangel habe zeigt, dass die Industrie Halbleiter aus Europa brauche.

«Nach der Bosch-Ansiedlung in Dresden stehen schon weitere Großprojekte in den Startlöchern. Infineon will fünf Milliarden Euro in die Erweiterung seines Dresdner Standorts investieren und rund 1000 zusätzliche Arbeitsplätze schaffen. Mit der geplanten Intel- Ansiedlung in Magdeburg entsteht ein länderübergreifendes ostdeutsches Chip-Cluster, das die Halbleiterindustrie in Europa im großen Maßstab vorantreiben wird», betonte Dulig.

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